Das Leben in all seinen Farben

- und ich mitten drin!

Ein Gedicht von M.O.

Max hat dieses Gedicht für mich geschrieben – und irgendwie trifft es genau.


Es begleitet mich schon eine ganze Weile und erinnert mich daran, dass mein Leben nie geradlinig war – und genau darin seine Schönheit liegt.

Ich war schon immer neugierig. Ich wollte fühlen, nicht nur wissen. Ich habe ausprobiert, gesucht, gelacht, verloren, gefunden, gezweifelt, vertraut – und wieder von vorn begonnen. Diese Lust, das Leben mit allen Sinnen zu erleben, hat mich weit getragen – auf Reisen, in Begegnungen, in mich selbst hinein.

Aber das Licht, das mich heute trägt, kam nicht ohne Schatten. Ich habe gelernt, dass Stärke nicht bedeutet, keine Angst zu haben, sondern sich trotzdem zu öffnen.
Dass Nähe manchmal Mut kostet. Und dass Vertrauen ein Muskel ist, der wächst, wenn man ihn benutzt.

All das bin ich.

Was magst du an deinem Energietyp im Human Design am meisten?

Ich bin ein sakraler Manifestierender Generator 4/6 – pure Lebensfreude auf zwei Beinen, wenn mein Bauch Ja sagt.
Ich liebe mein sakrales Feuer, meine schnelle Auffassungsgabe (Kanal 17–62) und meinen tiefen Sinn für Verbindung – das Rechtes Gefäß der Liebe in meinem Inkarnationskreuz erinnert mich täglich daran, dass alles was ich tue, aus Liebe zu mir und zur Menschheit geschieht.

Wie gehst du mit Tagen um, an denen du zweifelst?

In schwierigen Momenten erinnere ich mich an meine zwei größten Stärken: Kommunikation und Beziehung.
Ich rede mit Menschen, denen ich vertraue, die ehrlich sind und deren Sicht mir hilft, klarer zu sehen.
Aber manchmal brauche ich Zeit, um mich zu öffnen – Rückzug war lange mein Schutz.

Wie hat dich deine Kindheit geprägt – und was wirkt davon bis heute nach?

Ich bin mit drei Geschwistern groß geworden, beide Eltern berufstätig, das Leben also gut gefüllt.
Ich hab früh gelernt, selbst zu machen, was getan werden muss – und das hat mich unabhängig und entschlossen gemacht.
Gleichzeitig merke ich bis heute: Hilfe anzunehmen fällt mir schwerer als sie zu geben.

Wann hast du zuletzt so sehr gelacht, dass du kurz keine Luft bekommen hast?

Früher habe ich ständig gelacht – dieses laute, befreiende Lachen, das man nicht planen kann. Heute passiert das seltener (vielleicht, weil meine 6. Linie „erwachsen“ wird?).
Das letzte Mal hab ich Tränen gelacht mit meinen Freundinnen aus der Ausbildungszeit. Über zwanzig Jahre Freundschaft – und wir kriegen’s immer noch hin, in zehn Minuten vom Ernst des Lebens zu purem Quatsch zu wechseln

Was hast du gelernt, was du anderen Frauen gern weitergeben würdest?

2016 bin ich an einem Punkt angekommen, an dem gar nichts mehr ging. Menschen, die mich damals begleitet haben, haben mir geholfen, mein Licht wiederzufinden –
nicht, indem sie mich gerettet haben, sondern indem sie an mich geglaubt haben.
Heute darf ich dasselbe tun: Frauen erinnern, dass ihr Licht nie erloschen ist – nur verdeckt. Und ich glaube an sie, auch wenn sie’s gerade selbst nicht können.

Du hast bis hier her gelesen...

... und das sagt schon etwas. Wenn du wissen willst, wo du selbst gerade stehst, kannst du hier anfangen:

Wenn du spürst, dass gerade vieles in Bewegung ist –
und du dir wünschst, dass jemand ein Stück mit dir geht – dann melde dich.

Kein Plan, kein Programm. Nur ein  Gespräch, um zu schauen, was du gerade brauchst.

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